Ein flauschig weiches Maskottchen hat die Bürgergarde Regau seit neuestem. Mit seinen treuherzigen Knopfaugen und seinem kleinen Tschako sieht der kleine Garde-Teddy dem ein oder anderen echten Gardisten zum Verwechseln ähnlich.

Den Auftakt zum Rutzenmooser Dorffest-Wochenende bildete heuer die Fahrzeugsegnung des neuen RLFA-2000/100 der Freiwilligen Feuerwehr Rutzenmoos am 26. Juli. An den Einweihungsfeierlichkeiten beteiligten sich neben den mehr als 250 Feuerwehrkameraden der umliegenden Feuerwehren natürlich auch die Bürgerkorpskapelle und die Bürgergarde Regau. An Ehrengästen durfte Feuerwehrkommandant Florian Riedl unter anderem den Landesfeuerwehrkommandanten Landesbranddirektor Robert Mayer, den Nationalratsabgeordneten Ing. Klaus Lindinger und den Sicherheitslandesrat Kommerzialrat Ing. Wolfgang Klinger begrüßen.

Pfarrer Mag. Helmut Kritzinger und Pfarrer Roman Fraiss führten die Segnung des neuen Rüstlöschfahrzeuges durch, begleitet von einer Salve der Bürgergarde. Im Rahmen der Fahrzeugsegnung wurde dem Stabführer der Bürgerkorpskapelle, Franz Lettner, die Bezirksmedaille 1. Stufe überreicht. Nach dem Festakt wurden die Teilnehmer im Festzelt verköstigt.

Am Abend des 5. Juli veranstaltete das Infanterieregiment Nr. 42 "Herzog von Cumberland" aus Gmunden - wie jedes Jahr bei bestem Wetter - ihren alljährlichen Regimentsgedenktag beim Mausoleum des Schlosses Cumberland. Zahlreiche Traditionsverbände aus Nah und Fern waren angerückt, um des Festakt mitzugestalten. Darunter auch die Bürgergarde Regau. Die Ehrenkompanie stellte die Bürgergarde Mattighofen. Nach dem offiziellen Teil wurde der laue Abend auf der Terrasse des Schlosses gemütlich verbracht.

Wie jedes Jahr beteiligte sich auch heuer wieder das Bürgerkorps Regau an der Fronleichnamsprozession am 20. Juni in Regau. Bei sommerlichem Wetter fand der Gottesdienst im Freien vor der Pfarrkirche statt. Hierbei übernahm erstmals Pfarrer Helmut Kritzinger die liturgische Gestaltung. Musikalisch begleitet wurde der Festakt von der Bürgerkorpskapelle Regau. Die Prozession führte dann durch Regau zu jedem der drei Altäre, wo die Bürgergarde eine Ehrensalve abfeuerte. Nach dem kirchlichen Teil begaben sich Gardisten und Musiker ins Pfarrheim, wo sie verköstigt wurden.

Am 1. Juni folgte die Bürgergarde ihrer Korpskapelle nach Pinsdorf um dort mit ihr gemeinsam das Bezirksmusikfest zu feiern. Bei der Marschwertung zog das Bürgerkorps gemeinsam zu den Klängen des Rainermarsches am Pinsdorfer Sportplatz ein, wo eine Meldung an Bürgermeister Dieter Helms erfolgte und die Bürgergarde eine laute Ehrensalve abfeuerte. Es folgten die Festreden der Ehrengäste, darunter Landesrat Max Hiegelsberger, immer wieder unterbrochen durch ein Gesamtspiel aller anwesenden Musikgruppen. Nach dem Abtreten wurde das Fest im Zelt stimmungsvoll fortgesetzt.

Zur Feier des 80. Geburtstags des emeritierten Regauer Pfarrers und ehemaligen Feldkurats der Bürgergarde, Franz Hörtenhuber, machten sich Bürgergarde, Korpskapelle sowie einige Regauer auf nach St. Florian, um den Jubilar hoch leben zu lassen. Die Vereinsvertreter gratuliertem dem sichtlich gerührten Alt-Pfarrer, die 42 Mann starke Bürgergarde ehrte ihn zudem mit einem Salutschuss. Anschließend zelebrierte Hörtenhuber eine Maiandacht, bei der die Bürgerkorpskapelle die musikalische Gestaltung übernahm. Nach der Maiandacht gab die Bürgergarde für den Propst des Stiftes, Prälat Johannes Holzinger, noch einen Ehrensalut ab, bevor Hörtenhuber seine Gratulanten zur Verpflegung in den Stiftskeller einlud.

Wie schon in den Vorjahren führte die erste Ausrückung des Jahres die Bürgergarde Regau nach Linz, wo am 30. März die Frühjahrsparade des Dragonerregiments Nr. 4 und die Kaiser-Karl-Gedenkmesse stattfand. Der Einzug auf den Hauptplatz verlief vom Martin-Luther-Platz her über die Landstraße, wo bereits viele Schaulustige auf die zahlreich vertretenen Verbände aus Österreich und den ehemaligen habsburgischen Kronländern warteten. Der Festakt auf dem Hauptplatz wurde durch die Meldung an den militärisch Höchstanwesenden eröffnet, welcher in der Folge die Front abschritt. Es folgten die Festansprachen der Ehrengäste sowie ein Wortgottesdienst, bevor die Bürgergarde Regau, welche die Ehrenkompanie stellen durfte, einen hervorragenden Ehrensalut abfeuerte. Den Schluss bildete eine Defilierung. Danach wurde die Mannschaft wie immer im Alten Rathaus verköstigt.

Zur diesjährigen Generalversammlung am 24. März fanden sich wieder zahlreiche Vereinsmitglieder und auch Musiker im Hotel Weinberg ein. Obmann Lt. Mario Niederfriniger begrüßte die Anwesenden, darunter Bürgermeister Peter Harringer, den neuen Obmann der Bürgerkorpskapelle Claus Pohn, den Kapellmeister Michael Lettner, den Stabführer Franz Lettner sowie die Fahnenmutter Erika Raab, der für ihre großzügige Spende ein Blumenstrauß überreicht wurde.

Zu Beginn der Versammlung wurde dem Kameraden und früheren Schriftführer Gfr. Klaus Mittendorfer gedacht, der am 10. Oktober vergangenen Jahres verstorben war. Die Bürgerkorpskapelle spielte dazu „den guten Kameraden“.

Im Anschluss berichete der Obmann über die aktuellen Vorgänge im Verein. Lobte das gute Ergebnis und die fleißige Mithilfe der Kameradinnen und Kameraden beim letzten Weinfest und beim Adventmarkt. Er appellierte aber an die Versammlung, wieder offensiv neue Mitglieder anzuwerben. Im vergangenen Vereinsjahr sei es aber gelungen, mit Ulrich Staar, Laura Kovacs und Gerhard Adler drei neue Mitglieder zu gewinnen. Bezüglich Ausrüstung verkündete der Obmann, dass neue Uniformhemden und neues Riemenzeug angeschafft würden.

Der Kommandant Mjr. Hubert Niederfriniger berichtete darauf hin von den Ausrückungen im vergangenen Jahr und ließ ein paar bemerkenswerte Ausrückungen Revue passieren, ehe er den Veranstaltungskalender für das kommende Vereinsjahr präsentierte. Zum Schluss gratulierte er dem neuen Obmann der Bürgerkorpskapelle Claus Pohn zur Wahl und bedankte sich bei den scheidenden drei Obmännern. Der Bürgerkorpskapelle gratulierte er zu den errungenen Auszeichnungen.

Es folgte der Bericht des Waffenmeisters StFw. Franz Haslinger, der eindringlich den Rückgang der Teilnahmequote und dessen Auswirkungen auf den Zustand der Gewehre hinwies. Er appellierte an die Gardisten, wieder mehr auszurücken.

Schließlich erstattete der Kassier Lt. Peter Harringer den Kassenbericht, der dank des Ergebnisses des Landesgardefestes 2017 äußerst positiv ausfiel. Die Rechnungsprüfer StFw. Rudolf Lacher und Zgf. Franz Schlager bestätigten die Richtigkeit der Kassaführung.

Per Tagesbefehl zum Gefreiten befördert wurde Gard. Franz Schindlauer, zum Korporal Gfr. Martin Hochmayr und Gfr. Josef Pichler und zum Zugsführer Kpl. Siegfried Niederfriniger. Für seine 50-jährige Vereinsmitgliedschaft erhielt indessen Zgf. Leopold Altmanninger das Gardedienstzeichen in Gold. Mit der Verdienstmedaille in Silber ausgezeichnet wurden Fhr. Franz Humer und Zgf. Anton Schwarz, mit der Verdienstmedaille in Gold Zgf. Alfred Riezinger. Das Verdienstkreuz in Bronze wurde an Zgf. Johann Hohl und Zgf. Rudolf Huemer, das Verdienstkreuz in Silber an Zgf. Fritz Mairhofer und Zgf. Thomas Seiringer verliehen. StFw. Franz Haslinger und Zgf. Rudolf Neubacher wurde das Ehrenzeichen in Bronze verliehen. Mit der höchsten Auszeichnung des Landesverbandes, dem Stern zum Kommandantenkreuz, wurde für sein langjähriges Wirken in der Bürgergarde Hptm. Helmut Enser geehrt.

Im Anschluss richtete Bürgermeister Peter Harringer seine Grußworte an das Bürgerkorps und lobte das das Wirken des Vereines in der Gemeinde.

Zum Abschluss ergriff Musik-Obmann Claus Pohn das Wort und freute sich auf eine gute Zusammenarbeit und gemeinsame Ausrückungen in diesem Jahr.

kalender minEine vorläufige Terminübersicht für angebrochene Jahr 2019 steht ab sofort wieder unter Termine zur Verfügung. Da die Termine laufend aktualisiert werden, lohnt sich regelmäßige Einsicht.

Die Termine können übrigens auch als ics-Datei heruntergeladen werden.

schneegardist

Den vielen frisch gefallenen Schnee nutzten die drei Gardisten Hubert Niederfriniger, Mario Niederfriniger und Ulrich Staar, als sie am 11. Jänner einen riesigen Gardisten aus Schnee nachformten. Stolz wachte der vier Meter große Riese nach getaner Arbeit auf der Wiese vis a vis vom Gasthaus Fehringer. Letztenendes wurde der Schneegardist dennoch vom Tauwetter bezwungen.

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